Eternal Lies

Eine Seefahrt ins Ungewisse

oder: Jack nimmt den Mund zu voll

Sitzung vom 10. August aufm Cthulsberg:

Wie bereits angedacht, macht sich die Gruppe auf die Reise ins weit entfernte Äthiopien. Eine potentielle Erschwernis auf dieser Reise könnte die andauernde Invasion der Italiener nach Äthiopien darstellen. Immerhin ist es somit ein Kriegsgebiet.
Es wird also ein Schiff gechartert, auf dem auch das Flugzeug Platz hat, um in Afrika mobiler zu sein.
Die Route führt über Lissabon nach Alexandria. Dort wird das Flugzeug entladen und der letzte Abschnitt ist der Flug ins Land Eritrea, in die Hafenstadt Massaoa.

The Tale of One-Eyed-Jack

Um die Langeweile der Überfahrt zu überbrücken macht sich Rizinus-Jack daran, das Konvolut von Samson Trammel durchzuarbeiten. Darin beton Trammel immer wieder, dass der „schwarze Mann“ der einzig wahre Gott ist. Sein Name ist Nyalathotep, „Golgoroth“ sei nur eine Lüge.

Jack glaubt nicht an diesen Hokuspokus
Eines Nachts beim durchblättern entdeckt Jack eine Passage, die eine Anleitung beinhaltet. Durch sie soll es möglich sein, einen „minderen Mund“ zu beschwören. Benötigt werden lediglich etwas Nektar und ein Messer. Jack ist daraufhin der Meinung, er könne diese Beschwörung sofort selbst durchführen und mach sich auch gleich dran, das Ritual an sich selber zu testen:
Zunächst trinkt (injiziert?) Jack etwas vom Nektar und schneidet sich mit einem Skalpell am linken Oberarm. Zunächst passiert nichts, doch bald denkt sich Jack, es wäre eine tolle Idee, jetzt ein wenig fleischliche Lust zu spüren und zu geben.
Dafür ist Maureen natürlich die beste Adresse, weil Frau und so. Also macht sich Jack auf zu ihrer Kabine und klopft sie wach. Als Maureen die Tür öffnet steht davor ein tiefenentspannter Jack. Die Entspannung gilt leider auch für seine Schließmuskeln – Jack hat sich eingenäßt und eingekackt… Er nein, dies ist keine Fruchtbarkeitsstatue in seiner Hosentasche – er trägt nämlich keine Hose mehr…
Sie lässt ihn sich auf ihr Bett begeben, kann aber seinen Bezirzungsversuchen gerade so widerstehen. Das stört Jack nicht sonderlich, er wird einfach auto-erotisch tätig. Maureen spritzt Jack daraufhin ein Schlafmittel und holt den Rest der Gruppe.
Diese verfrachten Jack in seine Kajüte und lassen ihn erstmal schlafen – bestimmt war er ja auch nur übermüdet…

Mouthing off

Wieder aufgewacht, hört Jack ein beunruhigendes Brabbeln. Es kommt ganz aus der Nähe. Sogar ganz nah. es kommt AUS SEINEM ARM! Ein kurzer Blick genügt und Jack muss erschüttert feststellen, dass auf seinem Oberarm ein Mund mit schiefen Zähnen und ekliger Zunge gewachsen ist!
Schockiert geht er zur Ärztin der Truppe. Diese ist fasziniert und angeekelt zugleich. Jack will den Mund loswerden, dieser ist jedoch nicht nur oberflächlich an ihm dran, sonder hat eine echte Mundhöhle.
Maureen schlägt vor, den Mund entweder herauszuschneiden oder herauszubrennen. Letztlich wird es eine Mischung aus Beidem, in mehreren Durchgängen wird geschnippelt und gekokelt. Am Ende ist dann immerhin der Mund entfernt, Jacks Arm ist aber bis auf Weiteres so gut wie nicht benutzbar und in einer Schlinge.

Massaoa

Endlich kommt die Truppe in Massaoa an. Im Hotel “Internationale” erhalten sie die Beschreibung, wo das Militärhauptquartier in der Stadt ist. Dort gelingt der Gruppe ein Gespräch mit dem lokalen Befehlshaber. Dieser teilt Ihnen mit, dass Professor Acuna eine Säule für das italienische Kulturministerium aus Äthiopien heraus transportieren soll. Acuna ist zu diesem Zweck mit einem Militärkonvoi nach Äthiopien gefahren und sitzt derzeit in Ardua fest, da es dort wohl Probleme unbekannter Natur gibt.

Die Gruppe beschwatzt den Kommandeur, dass sie mit einem der Konvois auch nach Ardua reisen können. Die Zeit bis zur Abreise nutzen sie mit dem Zusammenstellen einer geeigneten Ausrüstung.
Auf Anweisung von Maureen hatte Robert den Rest vom Nektar versteckt. Jack ist sehr daran interessiert, den Ort herauszufinden, eventuell eine Suchterscheinung.

Ardua

Das militärische Lager in Ardua ist eine riesige Zeltstadt. Nach ein wenig Herumfragen finden unsere tapferen Streiter das Zelt von Bartolo Acuna. Dieser ist zunächst ungewillt, das Zelt zu öffnen. Doch als er es tut, wird die Gruppe nicht nur von ihm, sondern auch von einer Duftwolke aus Mundgeruch und altem Alkohol begrüßt.
Eingelullt von Maureens Flachmann erzählt Acuna von seiner Expedition nach Daloll:
Der Tempel den sie fanden war wohl einer Fruchtbarkeitsgottheit gewidmet. Im Sanktum fanden sie eine riesige Statue, die einen Mund repräsentierte.
Dabei gab es im Tempel zwei verschiedene Stile. Der innere Bereich war schlicht gehalten. Der Außenbereich war prachtvoll gestaltet und es wirkte so, als sei er um den innenbereich errichtet worden, um eine Schutzfunktion einzunehmen.
In Trammels Buch gab es einen Eintrag namens “Offenbarung von Glaaki”. Darin geht es um die Verehrung einer alten Gottheit.
Acuna berichtet weiterhin, dass ihr gesamtes Lager zerstört wurde, als er und Ayers bei einem Termin bei der “Compagnie Mineralia”CML) waren. Ayers ist danach wieder zur Ausgrabungsstelle zurückgekehrt, seither hat Acuna nichts mehr von ihm gehört.
Am besten wäre für eine Reise nach Daloll der Weg über die alte Minenbahn in der Stadt “Mersa Fatma”.
Dies ist auch das nächste Ziel für die Gruppe.

Comments

Merci, Heiko! Das hier ist übrigens die Stele, die Acuna nach Italien bringen soll: http://en.wikipedia.org/wiki/Obelisk_of_Axum

Eine Seefahrt ins Ungewisse
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