Eternal Lies

Eternal Lies, Sitzung 1+2

Walter Winston war ein reicher Industrieller und Hobby-Okkultist, der von Geheimnissen umgeben war. Er reiste um die Welt und erlebte Abenteuer, von denen er zu Hause seinen Freunden berichtete… auch wenn das, was er erzählte, nie die ganze Geschichte war.
Zu den Freunden, die diesen Geschichten lauschten, zählten Lewis Carlisle, seines Zeichens Stadtrat von Chicago, und sein Sohn Leonard. Der kleine Leonard konnte von den Abenteuergeschichten nie genug bekommen und verehrte den weitgereisten Freund seines Vaters geradezu.
Es war im Jahr 1924 – Leonard Carlisle war 15 Jahre alt – als eine Veränderung eintrat. Walter Winston reiste nicht mehr, zog sich zurück und blieb sozialen Ereignissen fern – viele waren der Meinung er wäre „sonderlich“ geworden. Sein Vater Lewis blieb in Kontakt mit seinem alten Freund, aber was immer sie miteinander besprachen, sie taten es hinter verschlossenen Türen.
Es war ein gut gehütetes Geheimnis der Familie, daß Walter Winston seinen Geisteszustand untersuchen ließ. Zu den Nervenärzten, die ihn behandelten, zählte Dr. Maureen Miller, eine Berühmtheit auf ihrem Gebiet. Außerdem heuerte er einen neuen Leibwächter an, der ihm auch als Chauffeur und Pilot seines eigenen Flugzeugs diente – den Navy-Leutnant Robert York, einen ehemaligen Marineflieger.
Lewis Carlisle starb im Jahr 1936 und hinterließ sein Vermögen seinem Sohn. Walter Winston starb ein Jahr später, Anfang 1937, ohne seine Geheimnisse preisgegeben zu haben.
Mary Winston-Rogers, Tochter und Erbin von Walter Winston, veräußerte einige Erbstücke bei einem Garagenverkauf. Einer der Käufer war Dr. Jack Harper, ein Historiker, der in einem alten Möbelstück einige Briefe entdeckten, die er sogleich Mrs. Winston-Rogers zeigte. Dies war die erste Fährte, die Licht ins Dunkel bringen konnte, was Walter Winston im Jahr 1924 zugestoßen war… und damit beginnt unsere eigentliche Geschichte.

An einem nebligen Abend im Mai versammelt sich eine bunte Gesellschaft bei Tee und Keksen an einem denkbar unerwarteten Ort – eine Halle an einem kleinen Flughafen irgendwo an der Ostküste der USA.
Gastgeberin ist Mrs. Mary Winston Rogers, wobei Mr. Robert York, der nun für sie arbeitet, ihr zur Hand geht. Zu den Gästen zählen die bereits erwähnten Dr. Maureen Miller, Dr. Jack Harper und Mr. Leonard Carlisle. Abgerundet wird die Gesellschaft durch Mr. Elmer Smith, einen abgebrühten Privatdetektiv aus Boston, der mit seiner kaltschnäuzigen Art eine Menge Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Mrs Rogers bittet die Anwesenden, ihr bei der Aufklärung des Rätsels zu lösen, was im Jahr 1924 geschehen ist, das ihren Vater so sehr verändert hat. Der erste Anhaltspunkt sind die von Dr. Harper entdeckten Briefe. Sie stammen von einem gewissen Douglas Henslow, der im Joy Grove-Sanatorium in Savannah, Georgia behandelt wird, und zwar seit Jahren.

Unsere Helden besteigen das Flugzeug, das von Mr. York gesteuert wird und nach ereignislosem Flug am Flughafen von Savannah landet. Die Gruppe checkt im Hotel Ocean View ein und frühstückt, macht sich dann aber gleich zum Sanatorium auf.
Der behandelnde Arzt, Dr. Keaton, ist mit Dr. Millers herausragender Reputation vertraut und begeistert, sie kennenzulernen. Auf den gesuchten Patienten – Douglas Henslow – angesprochen, äußert Dr. Keaton sich fasziniert von diesem Fall, den er als „Geteilte Psychose“ bezeichnet, da Henslows Wahnvorstellungen mit denen eines anderen Patienten übereinstimmen, obwohl die beiden sich angeblich nie zuvor begegnet sind. Bei diesem anderen Patienten handelt es sich um einen gewissen Edgar Job, der wegen Totschlags verurteilt ist. Bei Gegenüberstellungen haben Henslow und Job stets so getan, als würden sie sich nicht kennen – nur einmal hat Henslow die Fassung verloren Jobb als „Monster“ beschimpft.
Die Gruppe spricht zuerst mit dem ziemlich verwirrten Henslow und kann dadurch bereits einige Teile des Puzzles zusammensetzen. Laut Henslow ar Jobb Mitglied eines Kultes, der irgendwelche abscheulichen Orgien feierte, bei denen eine Droge namens „Nektar“ eine Rolle spielte; der Name des Anführers lautet Ramon Echavarria. Das entscheidende Ereignis, fand offenbar 1924 in einer Scheune bei Los Angeles statt: eine Zeremonie, bei der eine Wesenheit beschworen werden sollte, die Henslow „das Ding mit den tausend Mäulern“ nennt.
Walter Winston war der Anführer einer Gruppe von fünfen, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, den Kult zu sprengen. Neben Douglas Henslow gehörten dazu ein gewisser Vince Stack, der Mann fürs Grobe; Katherine Clark, als Archivarin; und F. C. Cullman, ein Okkultist. Henslow hat seine Aufzeichnungen zu Hause versteckt; er gibt der Gruppe einen Zettel für den Hausmeister mit und rät ihnen, „Frank Hickering“ zu fragen.
Auf dem Weg von einem Patienten zum nächsten kommt es zu einem Zwischenfall, bei dem Elmer Smith von einem Insassen des Krankenhauses angegriffen und gebissen wird; Carlisle und York können den Angreifer mit vereinten Kräften bändigen.
Dann folgt das Gespräch mit Edgar Job, der zwar weniger verwirrt, aber trotzdem nicht die hellste Kerze auf der Torte ist. Er berichtet von den „Parties“, die Echavarria veranstaltet – worum es dabei ging, wüßte er angeblich nicht (deutet aber an, daß es dabei auch zu Vergewaltigungen kam). Job scheint aber der Mittelpunkt des Rituals gewesen zu sein, bei dem Echavarria eine Art Zauber auf ihn gesprochen hat. Das „Ding mit den tausend Mäulern“, das beschworen sollte, hat Echavarria auch als „Golgoroth“ oder „Fischer aus dem Jenseits“ bezeichnet. Job erwähnt auch einen Professor George Avery an der UCLA, der ihn mit Echavarria bekannt gemacht hat.
Dr. Keaton gewährt Dr. Miller Einblick in die Krankenakten, was noch ein paar Details zutage fördert. (Zum Beispiel behält er Job auf eigene Kosten hier, weil er ein Buch über den Fall schreiben will, mit dem er anscheinend berühmt werden möchte.) Die Polizeiakten sind wenig brauchbar; geteilte Zuständigkeiten zwischen dem LAPD und dem County Sheriff haben dazu geführt, daß Beweise verloren gingen und Jobb mit einem relativ milden Urteil davongekommen ist (wenn man bedenkt, daß er Vince Stack mit einem Messer umgebracht hat).
Unterm Strich hat die Gruppe um Winston und Henslow die Scheune vermutlich während des Rituals gestürmt und dabei um sich geschossen. Die Kultisten wehrten sich, und es gab Todesopfer. Das Ganze endete in einem Chaos, bei dem alle Beteiligten im Wesentlichen nur noch schreiend davonliefen.

Während Dr. Miller die Akten studiert, mietet der Rest der Gruppe ein Auto und fährt zum Haus der Familie Henslow. Mit 30 Grad Celsius ist es viel zu heiß für die Jahreszeit; die Fahrt führt am Sumpf vorbei, wo sich stinkende große Insekten – eine Art fliegende Kakerlaken – unseren Helden aufdrängen.
Das Haus ist ein baufälliges ehemaliges Plantagenhaus, der Putz bröckelt bereits ab. Die Plantage liegt teilweise brach; der Sumpf holt sich das Land allmählich zurück. Hausmeister Carruthers begrüßt die Gruppe freundlich und wird noch hilfsbereiter, nachdem der die Notiz von Douglas Henslow gelesen hat. Er bringt die Helden ins Haus und stellt sie der Hausherrin vor, Mrs. Henslow, Mutter von Douglas, die sich als eher einsilbig erweist. Dann bringt er sie in Douglas‘ Arbeitszimmer, das noch so aussieht, wie er es vor Jahren verlassen hat – einschließlich der schmutzigen Stiefel und zwei Eimern mit roter und blauer Farbe, die längst eingetrocknet sind. Schaufel, Taschenlampe, Pinsel und ein Garnknäuel mit roten und blauen Punkten vervollständigen das skurrile Stilleben.
Die versprochenen Aufzeichnungen oder Tagebücher sind im ganzen Zimmer nicht aufzufinden. Die einzigen Papiere hier liegen verbrannt in einer Schale (aber davon gibt es reichlich).
Beim Durchsuchen des Bücherschranks fällt Carlisle ein Buch des Kunsthistorikers Francis J. Hickering in die Hände – zweifellos jener Frank Hickering, den die Gruppe um Rat fragen sollten. Im Buch steckt ein Foto des Hauses; auf der Rückseite sind neben den Zahlen 2-5 einige Namen notiert.

Inzwischen hat Dr. Miller ein Taxi genommen, um ihre Begleiter am Haus der Henslows wieder einzuholen. Der Taxifahrer hält unterwegs an und steigt aus, um den Insassen eines anderen Wagens zu helfen, der eine Panne zu haben scheint. Miller ist in ihre Notizen versunken und nimmt zunächst gar nicht wahr, wie der Fahrer von den Insassen des anderen Fahrzeugs – zwei Asiaten – gründlich verprügelt wird, bis einer der beiden plötzlich neben ihrem Fenster auftaucht, ein zahnloses Grinsen zeigt und ihr einen Zettel in die Hand drückt. Kaum hat sie den Zettel gelesen („Drop this case – go home“), als der Fremde ihr auch schon ohne weitere Vorwarnung ins Gesicht schlägt. Miller zieht ihre Pistole und vertreibt die Schurken, merkt sich aber noch das Kennzeichen. Anschließend bringt sie den verletzten Taxifahrer ins Krankenhaus… und nimmt ein neues Taxi.

Wieder vereint, fragt die Gruppe Carruthers nach den Namen auf der Rückseite des gefundenen Fotos. Es stellt sich heraus, daß es sich um verstorbene Mitglieder der Familie Henslow handelt, die alle auf dem Grundstück beerdigt sind.
Als die Gruppe die Gräber untersucht, fängt es an zu regnen. Ein blauer Farbklecks an einem der Grabsteine bringt sie auf die Idee, mit dem gefundenen Wollfaden die Grabsteine zu verbinden – nur wie, das ist der schwierige Teil. Nach langem mühseligen Herumprobieren ist es Elmer Smith, der das Rätsel löst. Sie finden in einem der Gräber eine Metallschatulle, deren Inhalt die nächste Spur darstellt:

  • Ein Stein mit Bruchteilen eines Reliefs, zweifellos herausgebrochen
  • Einen letzten Brief an „W.“; vermutlich Walter Winston, aus dem hervorgeht, daß Henslow die losen Aufzeichnungen verbrannt, aber alles in einem Notizbuch aufgezeichnet hat, das sich nun in einem Schließfach der First Bank of Long Beach befindet
  • Einen Schlüssel, vermutlich für das besagte Bankschließfach

Und so geht die Suche weiter…

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Cthulhu die 3te

Gleich am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg nach Long Beach/ Los Angeles.
Der Flug nahm den ganzen Tag in Anspruch und verlief ohne Zwischenfälle. Da wir durch die Ankunft am Abend nichts weiter unternehmen konnten, nahmen wir uns ein Hotel in Flughafennähe und berieten über dem Dinner die weitere Vorgehensweise.

Mit dem Mietwagen ging es dann am frühen Morgen zur First Bank of Long Beach. Dort angekommen sahen wir zu unserer großen Enttäuschung, dass das Gebäude total heruntergekommen und offensichtlich seit Jahren verlassen war.

Eine Nachfrage beim Postamt die Straße herunter ergab, dass die Bank pleite gegangen war und wir wurden an die Federal Depot Insurance Cooperation verwiesen. Dort würde man uns sicher sagen können, was mit den Sachen aus den Schließfächern passiert ist.

Natürlich befand sich die FDIC am anderen Ende der Stadt. Dank der im Foyer angebrachten Tafel, war es nicht schwer, den für unser Anliegen zuständigen Beamten zu finden. Der freundlich schwitzende Herr war zunächst wenig hilfreich, aber die von Leonard angebotene Aufwandsentschädigung verschaffte uns die nötigen Informantionen. Der Inhalt der Schließfächer wurde in einem Lagerhaus in Long Beach aufbewahrt und dank der Großzügigkeit von Leonard brauchten wir weder einen Antrag auszufüllen, noch Wochen zu warten. Ein Anruf beim Lagerhausverwalter genügte und wir konnten noch am gleichen Tag den Inhalt des Schließfaches in Augenschein nehmen.

In der Schatulle die uns Mr. Bossman (sic!) übergab, befand sich ein Buch und ein Umschlag voller Fotos, die – wie ein kurzer Blick ergab – offensichtlich während einer höchst abscheulichen Orgie aufgenommen worden waren.

Wir verabschiedeten uns zügig von Mr. Bossman und zogen uns ins Hotel zurück um das Buch und die Fotos genauer zu untersuchen.

Auf den Fotos war, neben ausgesprochen widerwärtigen Dingen, auch immer wieder Edgar Job (der Okkultist aus der Irrenanstalt) zu sehen. Es fiel weiterhin auf, dass auf jedem Foto ein Latino im Bild war, den wir als Echavarria identifizierten. Zu guter Letzt erkannte Elmer den Schauspieler Richard Spend auf einem Foto.

Das Buch gab leider nicht soviel her, da der Inhalt codiert war. Wie gut, dass sich Maureen mit solchen Dingen auskennt und sich umghend daran machte, den Inhalt zu entschlüsseln. Oh, und es befand sich ein Notizzettel im Buch, auf dem “Echavarria= black” und “Buchwald= Towncar” stand.

Der Rest der Truppe machte sich auf, etwas über das Haus, Richard Spend, Echavarria und nicht zuletzt George Avery herauszufinden.
Ein Besuch bei der UCLA, an der Mr Avery nach Angaben von Jobs Mathematik gelehrt haben soll, ergab, dass dort nie ein Professor dieses Namens gelehrt hat. So verlief diese Spur ins Leere.

Richard Spend war gemäß der Todesanzeige vom 13.08.1924 bei einem Massaker auf der Farm (ja genau, die Farm mit der Scheune) uns Leben gekommen war. Weitere Recherchen führten zu einem kurzen Artikel über das Massaker, von dem niemand genau zu wissen schien, was dort wirklich vorgefallen war.

Einige Studen später kehrten wir in das Hotel zurück. Maureen war es gelungen einen großteil des Buches zu entschlüsseln, aber da sich leide keiner mit Buchhaltung auskannte blieb der Inhalt trotzdem wenig aufschlussreich.

Um in der Sache endlich weiter voranzukommen, wurde beschlossen als nächstes die Reporter und die Polizisten, die mit dem Massaker zu tun hatten, herauszufinden und zu befragen.

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Gräber, Ganoven & Götter
Heißes Pflaster LA

Presse & Tote

Nach einer kurzen Recherche bei der LA Times fanden unsere Protagonisten den Namen des damals im Fall ermittelnden Polizisten heraus. Sein Name ist Trent Huggins und ist inzwischen im Ruhestand.
Bevor sie ihm jedoch einen Besuch abstatten, gehen Leonard und der Rest noch zum Grabstätte von Richard Spend. Dort ermitteln sie durch eine weitere großzügige Geldspende die Adresse dessen Schwester, Yolanda Spenzel.

Was Yolanda sagte

Diese arbeitet als Dienstmagd in einem Herrenhaus.
Im Gespräch stellt sich heraus, dass die Gruppe um Walter Winston sie vor gut zehn Jahren besuchte. Damals gaben sie sich als Polizisten aus, um näher an Richard Spend heranzukommen. Außer, dass Yolanda den Lebensstil ihres Bruders abscheulich fand, erfahren unsere Helden hier nichts Weiteres.

Trent Huggins & Besuch auf dem Revier

Leonard und Elmer besuchen Trent in seinem kleinen Apartment. Erstmal ins Gespräch vertieft, erzählt er von den Vorkommnissen, als er zum Ort des Massakers kam. Mehrere der Leichen wiesen Bisswunden auf. Manche waren gar in der Mitte zerteilt. Es sind grausame Details, die er darlagt. Ihm fällt außerdem ein, dass der damalige Staatsanwalt – inzwischen verstorben – auf die Einstellung der Ermittlungen gedrängt hat.
Netterweise besorgt er der Gruppe Zugang zu den Originalakten.

Auf dem Revier des Morddezernats bekommt unsere Truppe dann Einsicht in die Akten. Sie enthalten die Adresse der Farm und mehr grausame Details über die Tode der Gruppe von Winston. Cullman wurde beim Auto buchstäblich zerrissen, bei Clarke fehlte gar der Kopf. Laut der Forensik wurde er abgebissen.

Das Ergebnis des Registers

Vor dem Besuch bei Yolanda wurde ein Buchhalter organisiert. Unter Aufsicht von Robert York soll er das entschlüsselte Register aufdröseln und aufdecken, was die ganzen Zahlen zu bedeuten haben.
Die Untersuchung ergab, dass sich hinter dem Pseudonym “Towncar” der Buchhalter – ein Mann namens Buchwald – selbst verbarg. Das Register ist ein Protokoll des Handels mit “N”, also der Droge Nektar. Es wurden meist kleine Einheiten erfasst, wobei eine Dosis “Nektar” 3$ kostete. Dies entspricht der heutigen Kaufkraft von 40$/Dosis.

Interview mit einem Buchhalter

Ein Blick in die Gelben Seiten zeigt, dass in Downtown einen Buchhalter namens Buchwald gibt. Vielleicht ist es ja derselbe? Die unruhigen augen und der leichte Schweiß auf der Stirn beim Anblick des Registers bestätigen die Annahme. Glücklicherweise ist er gegen das Versprechen, nichts über ihn zu verraten, sehr kooperativ und erzählt was er weiß.
Ramon Echavarria war damals der Kultführer, für den Buchwald gearbeitet hat. Buchwald selber war nur an den Einnahmen interessiert, nicht an der esoterischen Richtung des Kults. Doch nicht Etchvarria alleine leitete den Kult. Der Professor für alte Geschichte, George Ayers nicht Avery, hatte auch was zu sagen.
Buchwald beschrieb die Droge “Nektar” und sagte, sie führe zu Kontrollverlust.
1924 sollte eine große Feier stattfinden, zu Ehren der Gottheit “Golgoroth”
Etchavarria sagte damals zu Buchwald:" Leute die mir folgen sind nur Lämmer! Meine Arbeit geht tiefer!"

Das Mysterium um George Ayers

Elmer und Jack Harper besuchten die UVLA – mal wieder -, um mehr über George Ayers in Erfahrung zu bringen. Dieser sei tatsächlich noch an der UCLA angestellt. Ein Besuch in dessen Büro am Institut für Geschichte ist wenig produktiv. Ein Streit mit dem derzeitigen Nutzer, ein Dr. Miles Roman, entbrennt und Jack lässt aus Wut über den Schnösel eine Fruchbarkeitssatuette mitgehen. Seither kursiert der Running Gag: “Ist das da eine Fruchbarkeitsstatue in deiner Hose, oder….”. Doch zurück zur Geschichte.
Die gute Seele und Sekretärin des Departments, Samantha Burnish, weiß zu berichten, dass Ayers auf große Expedition gegangen ist. Genauer gesagt nach Abessinien (das heutige Athiopien), um dort eine Ausgrabung zu machen.
Sie ermöglicht Elmer und Jack ein Treffen mit dem Dekan des Instituts. Prof. McDunn verplappert sich im Gespräch, dass er noch Geld für Ayers bekommt, obwohl dieser wohl längst tot sei. Durch ein wenig gutmütige Erpressung gewährt er der Gruppe Zugang zu Ayers eingelagertem Büro.
Die Unterlagen besagen, dass Ayers in Afrika offiziell Fruchbarkeitskulte untersuchen wollte. Ein genauer Blick in die Akten zeigen aber, dass Ayers von der Existenz Golgoroths überzeugt war. Golgoroth mag zwar übernatürlich sein, doch Ayers denkt es handle sich dabei um einen “intergalaktischen Trottel”. Er vermutet die Existenz weiterer Götter.
Ayers ist bereits im Jahr 1924 abgereist. An der Universität von Madrid wollte er such mit Bartolo Ancuna treffen. Die Unterlagen enthalten auch dessen Telefonnummer.
Bei den Unterlagen findet sich auch ein von Olivia Clarendon signiertes Poster mit der Widmung “Danke für all Deine Hilfe”.
Außerdem findet sich ein erster schriftlicher Bericht Ayers. Er bestätigt seine Ankunft in “Massaua” und plant die Weiterreise nach “Daloll”.
Maureen Miller findet Zeichnungen vom Fragment einer alten Tempelanlage namens “Daloll”. Die Zeichen auf dem Fragment sind die selben wie auf dem Steinstück, das in der Schließkassette von Douglas Henslow gefunden wurde.
Es gibt noch weitere Ausführungen von Ayers, was dazu führt, dass die Gruppe einen Gemeinschaftspunkt “Cthulu-Mythos” bekommt!
Nach ein wenig Recherche zeigt sich, dass Ancuna immernoch Professor in Madrid ist. Ein Bericht besagt, dass Ancuna eine Expedition nach “Daloll” führte. Es gab dabei viele Probleme, die 1926 in einem Vulkanausbruch gipfelten, wobei das Lager zerstört wurde.

Gefahr im knittrigen Trenchcoat

Während Elmer und Jack die UCLA durchkämmen, müssen Maureen und Leonard feststellen, dass sie beschattet werden. Als sie den Kerl stellen, lässt er eine unverhohlene Drohung los – Alle Beteiligten sollen sich zurückziehen, sonst könne man nicht für die Sicherheit der Angehörigen garantieren…

Dinner mit Clarendon

Durch Leonards vorzüglichen Beziehungen konnte er Karten für ein Gala-Dinner am kommenden Abend bekommen, bei dem auch Clarendon anwesend sein wird.

Derzeitige Optionen für die Gruppe:
Clarendon Dinner
Echavarrias Farm unter die Lupe nehmen
Wer bedroht uns?
Bartolo Arcuna
Infos über Tempel von Daloll

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DInner mit Detektivnapping
Gespräche mit Clarendon und Schmierlappendetektiv

Uli schreibt nächstes Mal, am 26.4. (Sa) Protokoll ^^

Unsere Pläne:
- Dinner der Kriegsveteranenstiftung
- auf der Farm wo alles geschah vorbeischauen
- Recherche über den Tempel von Daloll
- Wer ist eigentlich hinter uns her?

Bibliothek:
Jack Harper begab sich in die Bibliothek, um etwas über den Tempel von Daloll herausfinden und schickte ein Telegramm an Bartolo Ancuna, den Professor aus Madrid, dass die Ermittler Forschungen über den Tempel zu dem auch er geforscht hat machen und mit ihm sprechen möchten. Bitte um Kontaktdaten.

Infos über den Tempel:
Daloll ist eine ganze Landschaft in Äthiopien in der spuren einer alten Zivilisation gefunden wurden. Aus älteren Journalen geht hervor, dass die Tempelanlage Anfang der 20ger entdeckt wurde, die Uni Madrid daran geforscht hat, diese Forschungen jedoch nie Ergebnisse brachten, denn leider wurde die Expedition von einem Vulkanausbruch verschüttet, und auch vorher sollen die Forschungen schwierig verlaufen sein: Ausrüstung verschwand oder war ständig defekt, Personal verschwindet oder stirbt, mit ungeklärter Ursache.

Der prehistorische Tempel ist einer Fruchtbarkeitsgöttin geweiht und ca. 3500 Jahra alt.

Daloll ist eine der lebensfeindlichsten Umgebungen der Welt, der heißeste und trockenste von Menschen bewohnte Ort. Man reist dorthin über Massaua in Eritera. Äthiopien befindet sich 1937 im Krieg, die Italiener sind dort einmarschiert.

Dinner:
Robert York, Jack Harper und Elmer Smith warteten im Wagen und beobachteten, während sich Maureen und Leonard in den schicken Veranstaltungssaal begeben und sich unter die Obersten 10.000 von LA mischen, unter Filmmenschen, Immobilienhaie und Politiker.

Unsere Helden fanden Ms. Clarendon umgeben von einer Traube Menschen, in einem günstigen Moment sprachen Leonard und Maureen sie an. Beim Tanz vergisst L. leider, warum er überhaupt dort ist, und kann sich ob der Fruchtbarkeitsstatue in seiner Hose gerade noch erinnern, C. um ein Gespräch an einem anderen Ort zu bitten, um über Professor Ayers zu sprechen – am nächsten Tag, Lunch, Universal Studios.

Im Auto:
Elmer beobachtete, wie aus einem Auto hinter uns ein schmieriger Typ aussteigt und sich mit einem Kaffee wieder ins Auto setzt. Er sieht aus wie unser Verfolger aus dem Cafe. Elmer schlich sich durch eine Nebengasse an das Auto heran und steigt keck auf der Beifahrerseite des Autos ein. Ein würdeloses Handgemenge beginnt, als beide versuchen, als erster die Waffe zu ziehen. Robert York hatte sich allerdings inzwischen an die Fahrertür des Wagens geschlichen und überzeugte den Schmierlappen, es sich mit ihm auf der Rückbank des Autos bequem zu machen. Da half auch kein 1000 Dollar Bestechungsgeld, um uns aus der Stadt zu schaffen.
Elmer findet zusammen mit der Kohle auch einen Detektivausweis auf den Namen „Jack Pilsner“ und nimmt die Waffe unseres Verfolgers an sich.

Schmierlappennapping:
Unsere Helden fuhren gemeinsam in eine ruhigere Gegend um Jack Pilsner zu befragen. Nach einer gehörigen Tracht Prügel von Robert beginnt er zu reden.
Ein gewisser Captain Walker gäbe ihm manchmal Arbeit (eher Vermöbelungs- als Detektivarbeit). Er sollte uns beschatten und uns überzeugen aus der Stadt zu verschwinden.
Diesen Auftrag bekam er schon, bevor wir in der Stadt waren, kannte unsere Berufe und grundlegende Infos über uns.
Kontakt mit Walker hat er über das Telefon – die Nummer liegt in seinem Büro, wo wir uns sogleich hinbegeben.
Walker sei eine harte Nummer, er würde wiederum für einen Typ in Pasadena arbeiten. Walker ist auch in Pasadena (dem LA-Vorort) anzutreffen.
Die Telefonnummer findet Elmer und steckt sie ein.

Nächster Tag:
Nachdem sich unsere Helden abends alle wieder im Hotel eingefunden haben wird beschlossen, am nächsten morgen eine andere Unterkunft zu finden.
Elmer, Leonard und Jack gehen noch mal in das Büro von JP um unsere Akten zu holen. JP liegt auf dem Sofa und schläft den Schlaf der gerechten während sie suchen.
Es finden sich handgeschriebene Notizen über unsere Namen, Berufe, äußere Erscheinung. Außerdem persönliche Papiere und Geld in einem Safe und in einem Aktenschrank Aufträge von Walker, auf denen auch eine Adresse in Pasadena angegeben ist.

Im neuen Hotel checken alle unter falschem Namen ein.

Lunch mit Clarendon:
Leonard begibt sich zum Lunch mit Mrs. Clarendon und findet heraus, dass sie lange nichts von Ayers gehört hat. Er hatte ihr damals bei einer Recherche über Kleopatra geholfen.
Echevaria hat sie mal getroffen und weiß, dass er tot ist, auf der Farm gestorben, weiß aber nichts Weiteres über Ayers Forschung oder Echvaria. Ayers hatte sie mit E. bekannt gemacht, aber Clarendon hält E. für einen schlechten Mensch.
Sie ist auf einigen der ausschweifenden Parties gewesen, hat dem aber schnell den Rücken gekehrt und will natürlich nicht, dass die Geschichte öffentlich wird.
Samson Trammel war auch im ineren Zirkel von Echevaria, wie Ayers. Sie erinnert sich, dass es wohl aus Santamonica oder Pasadena war.
Auch in E.’s Stadthaus sollen Parties stattgefunden haben, als sie die Adresse nennt ist jedoch schon bekannt, dass dort jemand anderes wohnt.
C. ist sonst von niemandem auf die Geschehennisse angesprochen worden.
Sie kann sich noch an andere Namen erinnern, ein Student, Edgar, der jetzt im Irrenhaus sitzt, und Richard Spent, bei dessen Schwester unsere Helden schon waren.
C. warnt uns, sie habe schreckliche Dinge gesehen, auf den Parties, auf denen die Droge Nektar als Drink ausgeschenkt wurde: bei einem Blick in ein Nebenzimmer meint sie gesehen zu haben, wie sich zwei Gäste auf einem Sofa vergnügten, das sich als riesige Zunge entpuppte.

Plan für die nächste Sitzung:
- Farm von Echevaria?
- Pasadena- Adresse von Walker?
- Samson Trammel?

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Außer Kontrolle

Ein neuer Tag auf der Spur der abnormen Vorkommnisse, die zum Teil selbst mich in den Grundfesten erschüttern, obwohl ich in den Jahren meines Studiums und meiner Arbeit in verschiedenen Kliniken schon einiges gesehen habe…

Wir sind zur Farm von Echavarria Gefahren, um uns dort ein wenig umzusehen.
Zunächst nur ein verfallenes Gebäude, aber dann werden wir von einer unnatürlich aggressiven Wildkatze angefallen und Mr Smith wird von ihr gebissen. Zum Glück kann Mr York das Tier erschießen, bevor es noch weiteren Schaden anrichtet! Diese schiefen, spitzen Zähne erinnern mich an eine der Zeichnungen, die Henslow in seinem Wahn zu Papier gebracht hat. Um sicher zu gehen verbrennen wir die Überreste der Katze, bevor wir uns weiter im verfallenen Farmgebäude umsehen.

Dort finden wir weiter nichts auffälliges, aber als wir einige Arbeiter befragen, die nicht weit entfernt zur Pause zusammensitzen, stellt sich heraus, dass die Tiere sich hier schon seit einiger Zeit auffallend aggressiv verhalten (vor allem Schlangen und die Hunde).
Durch die Befragung der Nachbarn wird diese Aussage bestätigt. Ein interessantes Detail ist hierbei, dass jemand den Arbeitern offenbar Schweigegeld gezahlt hatte, damit sie uns nichts von diesen Vorkommnissen erzählen.

Schließlich kehren wir zurück in unser Hotel, um etwas auszuruhen.

Am folgenden Tag kontaktiert Mr Carlisle Ms Winston-Rogers, um ihr von unseren neuesten Erkenntnissen zu berichten. Sie bittet uns daraufhin weiter nachzuforschen.

Bei eingehenden Recherchen in der örtlichen Bibliothek entdecken wir eine Anzeige von Trammel Real Estate und die Adresse dieses Samson Trammel stimmt mit der von Walker überein – dem Kerl, der uns offenbar mit allen Mitteln von weiteren Untersuchungen abbringen will.

Nach hitzigen Verhandlungen darüber, wie wir nun weiter vorgehen sollen, entscheiden wir uns, zu der angegebenen Adresse zu fahren.

Walkers Haus befindet sich auf einem ansehnlichen Grundstück in einem schicken Viertel Pasadenas. Kurzentschlossen klingeln wir an der Türe, die von einem Mann mit unangenehm stechendem Blick geöffnet wird. Als wir nach Samson Trammel und Mr Walker fragen, werden wir abgewiesen und mit Deutlichkeit gebeten zu gehen.

Während dessen schleicht Mr York um das Haus herum und entdeckt in einem von der Rückseite des Hauses einsehbaren Wintergarten einen gutgekleideten, kultiviert wirkenden Mann der dort hingebungsvoll……masturbiert. Es ist zu vermuten, dass es sich hier um den von uns Gesuchten handelt! Was zum Teufel geht in diesem Haus vor?

Doch zu diesem Zeitpunkt sind wir an der Eingangstüre noch unwissend und Mr Carlisle versucht uns doch noch Einlass zu verschaffen, indem er seine Karte überreicht. Als der Mann an der Tür daraufhin auf Spanisch aus dem Inneren des Hauses Unterstützung anfordert, ziehen wir uns dann jedoch sicherheitshalber zurück.

Als wir wieder mit dem Wagen auf der Rückfahrt sind, bemerken wir, dass wir offensichtlich verfolgt werden. Um die Verfolger abzuschütteln, trennen wir uns.
Als Mr Young und ich den Wagen verlassen und uns einen Kaffee im nächsten Diner holen, werden wir beim Verlassen des Ladens von zwei Polizisten gestellt, die unter dem Verdacht des Drogenbesitzes unseren Leihwagen durchsuchen und dort tatsächlich fündig werden. Dieser verdammte Walker hat uns wieder Steine in den Weg gelegt und diesmal können wir das Problem nicht so einfach lösen. Unser verzweifelter Versuch zu entkommen endet in einem Kampf mit den Polizisten und wir werden schließlich verhaftet und landen im Knast.

Dieser Auftrag entwickelt sich für uns zu einer immer größeren Herausforderung, die uns nicht nur sozial, sondern auch geistig zerstören könnte!!

Zum Glück kann uns der zuvor von unseren Mitstreitern angeheuerte Anwalt nach relativ kurzer Zeit befreien und wir sind unendlich erleichtert. Wenn wir diese Gegend lebend und ohne Handschellen verlassen wollen, sollten wir von nun an wesentlich vorsichtiger sein und so weitgehend wie möglich untertauchen!

Wir versuchen jetzt möglichst unerkannt zu bleiben und so begibt sich Smith mit äußerster Vorsicht und durch eine Verkleidung getarnt zurück zu Walkers Haus, um dieses zu beobachten.

Es bleibt nur zu hoffen, dass wir im Verlauf dieses Auftrags nicht noch unseren Verstand verlieren……

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Live and let die in L.A
Maureen lends an ear

Unsere tapfere Gruppe findet mehr und mehr dunkle Machenschaften um die Gruppe von Samson Trammel heraus.

Der Nektar

Sie beschließen, sich eine Probe des Nektars zu organisieren. Dafür verfolgen sie einen Drogenkurier. Bei einer Hausfrau, die beliefert wurde, gibt sich Elmer Smith als ATF-Agent aus und “beschlagnahmt” eine Phiole mit einer milchigen, rot-orangen Flüssigkeit.
Eifrig untersuchen Dr. Jack Harper und Maureen Miller die Probe. Die Ergebnisse stellen die Welt der Wissenschaft fast auf den Kopf, die Eigenschaften der Substanz sind ganz anders als alles, was Jack und Maureen bisher untersucht hatten.
Die Droge scheint organisch zu sein und verhält sich wie ein Lebewesen bei Reizen von aussen! Desweiteren verändern die Zellen zum Teil ihre Struktur… [Massiver Stability-Verlust – Maureen verliert ihren Glauben an die Validität der Wissenschaft :D]

Der Einbruch

Um noch mehr über die Gruppe um Trammel zu erfahren fassen unsere Ermittler den Entschluß, in Trammels Haus einzubrechen.
Leonard Carlisle wartet draussen im Fluchtauto, der Rest steigt über den Wintergarten ein. Im Wintergarten finden die Ermittler mithilfe von Durchpausen auf einem Schreibblock einen Brief an einen gewissen Donovan in Malta.
Bereits im nächsten Raum stoßen Robert und die Begleiter auf Samson Trammel, der über einem Konvolut aus Papier brütet. Robert hält ihm eine Waffe an den Kopf, woraufhin Trammel einen spitzen Schrei ausstößt. Jack sammelt derweil das “Buch” ein. Buch ist dabei wohlwollend gemeint, es handelt sich hierbei um eine krude Sammlung von Zetteln, zusammengehalten von Büroklammern und Körperflüssigkeiten…
Trammelt versichert den Ermittlern, dass sie einen großen Fehler machen, wenn sie die Sache hier durchziehen. Von draußen fragt eine Stimme, ob bei Mr. Trammel alles in Ordnung sei. Trammel bejaht dies, wirkt dabei jedoch noch seltsamer als sonst.
Irgendwer fand daraufhin, es sei eine phantastische Idee, den Trammel doch gleich zu kidnappen, wenn man eh schon mal da ist. Gesagt, getan und es klappt sogar irgendwie…
Sie bringen Trammel (übrigens nur mit einem Nachthemd bekleidet) an einen einsamen Strand und fangen mit ihrer Befragung an.
Zum Namen Donovan befragt sagt er lediglich: “Donovan ist noch nicht geboren, eventuell schon tot…”
Trammel ist fortan weniger kooperativ und hat eher Interesse an schmutzigem Koitus mit Maureen. Das bringt ihm ein paar Schläge ein, schließlich wird er bewusstlos.
Trotz seiner Bewusstlosigkeit hören die bei ihm gebliebenen Ermittler Maureen und Jack (Elmer und Robert sind schon auf dem Weg zum Wagen) noch eine Art Gebrabbel, das aber keine echt Sprache zu sein scheint. Viel merkwürdiger: Die Geräusche scheinen aus Trammels Bauch zu kommen! Daher hält Maureen ihr Ohr an Trammels Bauch. Ein schwerer Fehler! Auf Trammels Bauch ist ein Mund! Dieser beisst genüsslich in Maureens Ohr und reißt ihr die Hälfte davon ab! Schockiert zieht Maureen ihren Revolver und pumpt den Mund (und damit auch Trammel) voll mit Blei! Somit endet das Kapitel in Los Angeles mit Blut und einer Leiche zum Dessert.

Die Heimreise & das Konvolut

Nach dem Tod Trammels beschließen die Ermittler, dass es jetzt eine gute Idee wäre, Los Angeles den Rücken zuzukehren und nach Hause zu fliegen. Dort verbringen sie viel Zeit mit ihren Angehörigen und Freunden, um sich von dem Strapazen zu erholen.
Noch während der Heimreise überfliegt die Gruppe den Inhalt des Konvoluts.

Darin findet er die Korrespondenz mit mehreren Personen rund um den Globus, die vielleicht ebenfalls dem gleichen (oder einem ähnlichem) Kult wie Samson Trammel angehören:

Montgomery Donovan scheint in Valetta auf Malta die Fäden zu ziehen. Er beschriebt die Methode, den “Ertrag von Absonderungen der allerheiligsten Körperöffnungen des Dinges zu erhöhen”, was einen massiven Anstieg der Nektarproduktion ermöglicht. Dabei wird debattiert, ob Menschenopfer den Ertrag verbessern oder auch nicht.

Mit einem gewissen J.B. aus Mexico City streitet Trammel über das Wesen der Gottheit. J.B. erwähnt den “Gesang der 1000 Münder”. Er sagt außerdem, dass die nächste Platte, die er veröffentlichen will alles verändern wird. Die Anschrift ist ein Postfach: “Luz Records”.

In der Korrespondenz mit S. S. aus Bangkok schreibt S. S., dass Trammel mit seiner “Schwarzen-Mann-Theorie” falsch liegt.
Ein gewisser Daniel Lowman lädt Trammel dazu ein, “in unseren Ritualen zu kämpfen”.

Außerdem erfahren unsere Ermittler, dass sich Bartolo Ancuna derzeit in Äthiopien befindet.

Dies soll auch der nächste Stop der Gruppe werden.

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Eine Seefahrt ins Ungewisse
oder: Jack nimmt den Mund zu voll

Sitzung vom 10. August aufm Cthulsberg:

Wie bereits angedacht, macht sich die Gruppe auf die Reise ins weit entfernte Äthiopien. Eine potentielle Erschwernis auf dieser Reise könnte die andauernde Invasion der Italiener nach Äthiopien darstellen. Immerhin ist es somit ein Kriegsgebiet.
Es wird also ein Schiff gechartert, auf dem auch das Flugzeug Platz hat, um in Afrika mobiler zu sein.
Die Route führt über Lissabon nach Alexandria. Dort wird das Flugzeug entladen und der letzte Abschnitt ist der Flug ins Land Eritrea, in die Hafenstadt Massaoa.

The Tale of One-Eyed-Jack

Um die Langeweile der Überfahrt zu überbrücken macht sich Rizinus-Jack daran, das Konvolut von Samson Trammel durchzuarbeiten. Darin beton Trammel immer wieder, dass der „schwarze Mann“ der einzig wahre Gott ist. Sein Name ist Nyalathotep, „Golgoroth“ sei nur eine Lüge.

Jack glaubt nicht an diesen Hokuspokus
Eines Nachts beim durchblättern entdeckt Jack eine Passage, die eine Anleitung beinhaltet. Durch sie soll es möglich sein, einen „minderen Mund“ zu beschwören. Benötigt werden lediglich etwas Nektar und ein Messer. Jack ist daraufhin der Meinung, er könne diese Beschwörung sofort selbst durchführen und mach sich auch gleich dran, das Ritual an sich selber zu testen:
Zunächst trinkt (injiziert?) Jack etwas vom Nektar und schneidet sich mit einem Skalpell am linken Oberarm. Zunächst passiert nichts, doch bald denkt sich Jack, es wäre eine tolle Idee, jetzt ein wenig fleischliche Lust zu spüren und zu geben.
Dafür ist Maureen natürlich die beste Adresse, weil Frau und so. Also macht sich Jack auf zu ihrer Kabine und klopft sie wach. Als Maureen die Tür öffnet steht davor ein tiefenentspannter Jack. Die Entspannung gilt leider auch für seine Schließmuskeln – Jack hat sich eingenäßt und eingekackt… Er nein, dies ist keine Fruchtbarkeitsstatue in seiner Hosentasche – er trägt nämlich keine Hose mehr…
Sie lässt ihn sich auf ihr Bett begeben, kann aber seinen Bezirzungsversuchen gerade so widerstehen. Das stört Jack nicht sonderlich, er wird einfach auto-erotisch tätig. Maureen spritzt Jack daraufhin ein Schlafmittel und holt den Rest der Gruppe.
Diese verfrachten Jack in seine Kajüte und lassen ihn erstmal schlafen – bestimmt war er ja auch nur übermüdet…

Mouthing off

Wieder aufgewacht, hört Jack ein beunruhigendes Brabbeln. Es kommt ganz aus der Nähe. Sogar ganz nah. es kommt AUS SEINEM ARM! Ein kurzer Blick genügt und Jack muss erschüttert feststellen, dass auf seinem Oberarm ein Mund mit schiefen Zähnen und ekliger Zunge gewachsen ist!
Schockiert geht er zur Ärztin der Truppe. Diese ist fasziniert und angeekelt zugleich. Jack will den Mund loswerden, dieser ist jedoch nicht nur oberflächlich an ihm dran, sonder hat eine echte Mundhöhle.
Maureen schlägt vor, den Mund entweder herauszuschneiden oder herauszubrennen. Letztlich wird es eine Mischung aus Beidem, in mehreren Durchgängen wird geschnippelt und gekokelt. Am Ende ist dann immerhin der Mund entfernt, Jacks Arm ist aber bis auf Weiteres so gut wie nicht benutzbar und in einer Schlinge.

Massaoa

Endlich kommt die Truppe in Massaoa an. Im Hotel “Internationale” erhalten sie die Beschreibung, wo das Militärhauptquartier in der Stadt ist. Dort gelingt der Gruppe ein Gespräch mit dem lokalen Befehlshaber. Dieser teilt Ihnen mit, dass Professor Acuna eine Säule für das italienische Kulturministerium aus Äthiopien heraus transportieren soll. Acuna ist zu diesem Zweck mit einem Militärkonvoi nach Äthiopien gefahren und sitzt derzeit in Ardua fest, da es dort wohl Probleme unbekannter Natur gibt.

Die Gruppe beschwatzt den Kommandeur, dass sie mit einem der Konvois auch nach Ardua reisen können. Die Zeit bis zur Abreise nutzen sie mit dem Zusammenstellen einer geeigneten Ausrüstung.
Auf Anweisung von Maureen hatte Robert den Rest vom Nektar versteckt. Jack ist sehr daran interessiert, den Ort herauszufinden, eventuell eine Suchterscheinung.

Ardua

Das militärische Lager in Ardua ist eine riesige Zeltstadt. Nach ein wenig Herumfragen finden unsere tapferen Streiter das Zelt von Bartolo Acuna. Dieser ist zunächst ungewillt, das Zelt zu öffnen. Doch als er es tut, wird die Gruppe nicht nur von ihm, sondern auch von einer Duftwolke aus Mundgeruch und altem Alkohol begrüßt.
Eingelullt von Maureens Flachmann erzählt Acuna von seiner Expedition nach Daloll:
Der Tempel den sie fanden war wohl einer Fruchtbarkeitsgottheit gewidmet. Im Sanktum fanden sie eine riesige Statue, die einen Mund repräsentierte.
Dabei gab es im Tempel zwei verschiedene Stile. Der innere Bereich war schlicht gehalten. Der Außenbereich war prachtvoll gestaltet und es wirkte so, als sei er um den innenbereich errichtet worden, um eine Schutzfunktion einzunehmen.
In Trammels Buch gab es einen Eintrag namens “Offenbarung von Glaaki”. Darin geht es um die Verehrung einer alten Gottheit.
Acuna berichtet weiterhin, dass ihr gesamtes Lager zerstört wurde, als er und Ayers bei einem Termin bei der “Compagnie Mineralia”CML) waren. Ayers ist danach wieder zur Ausgrabungsstelle zurückgekehrt, seither hat Acuna nichts mehr von ihm gehört.
Am besten wäre für eine Reise nach Daloll der Weg über die alte Minenbahn in der Stadt “Mersa Fatma”.
Dies ist auch das nächste Ziel für die Gruppe.

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Wir fahren mit der Eisenbahn
Do you feel like we're being watched? (Sitzung vom 5.10.2014)

Unsere Helden landen mit ihrem Flugzeug in Mersa Fatma, einem heruntergekommenen Bergbaustädtchen, das bereits von zwei Dritteln seiner Bewohner verlassen wurde. Die erste Anlaufstelle ist das Gebäude der italienischen Bergbaufirma CMC, das auch bereits halb verfallen ist.
Auf dem Firmengelände kommt ein arabischer Einheimischer namens Sinuhe auf die Gruppe zu, nimmt sie in Empfang und führt sie zu seinem obersten Chef – Signore Renzo Segni, der in einem protzigen Thronsaal residiert, Haschisch raucht und sich anscheinend für den König der Welt hält. Die Gruppe merkt schnell, dass es sich lohnt, ihn mit Schmeicheleien zu umwerben; so erhalten sie leicht alle nötigen Informationen.
Die Bahnlinie nach Daloll ist leider nicht mehr in Betrieb. Zuletzt wurde noch die Ausgrabungsstätte per Bahn versorgt; Segni schimpft bei dieser Gelegenheit über die Expeditionsleiter, den „verrückten“ Acuna und den „drogensüchtigen“ Ayers. Seit dem Erdbeben, bei dem viele Expeditionsteilnehmer umgekommen sind, wurden die Ausgrabungen eingestellt; ein Teil der Crew befindet sich jetzt in einer nahen Ortschaft namens Kolluli.
Segni lädt uns noch zum Abendessen ein. Bedient werden die Helden von seinen drei Frauen, dazu wuseln ein Dutzend Kinder herum. Nach gutem Zureden erklärt Segni sich bereit, uns eine Lok sowie Sinuhe als Zugführer zur Verfügung zu stellen.
Die Gruppe heuert noch zwei Heizer an, Roberto und Jerome. Sinuhe und die beiden Heizer fahren auf der Lok; unsere Helden und das Gepäck fahren auf dem einzigen Waggon mit. Dann werden die letzten Reisevorbereitungen getroffen. Am nächsten Vormittag geht es los, doch die Reise wird bald von einer Düne aufgehalten, unter der die Schienen begraben sind und die erst unter großer Anstrengung beiseite geschaufelt werden muß. Der verletzte Jack Harper, der den Arm immer noch in der Schlinge trägt, ist von der Arbeit ausgenommen; alle anderen leiden unter der Erschöpfung.
Die Fahrt dauert länger als erwartet. Nach der ersten Nachtruhe stellt die Gruppe fest, dass ihre Ausweise gestohlen wurden. Beim nächsten Hindernis – diesmal ein Erdrutsch – müssen alle wieder zur Schaufel greifen. Jack nutzt die Gelegenheit, durchsucht die Lok und findet die gestohlenen Pässe im Tender versteckt. In den Sachen des Heizers Jerome findet er außerdem einen Briefumschlag mit dem Symbol eines Auges und dem Foto einer farbigen Frau. Jack ersetzt die Pässe mit etwas Papier und der Notiz „Nice Try“.
Dann geht die Fahrt weiter. Etwas später taucht die Ortschaft Kulloli in Sichtweite der Bahnlinie auf; die Helden beschließen kurzerhand, hier Halt zu machen und vielleicht neue Informationen über die Ausgrabungen zu erhalten.
Maureen bleibt vorläufig bei der Lok, während der Rest der Gruppe das Stück Weg zum Dorf zu Fuß zurücklegt – was in der prallen Sonne anstrengender ist als erwartet. Jerome fungiert als Übersetzer – obwohl die Gruppe ihm misstraut, da er vermutlich versucht hatte, die Pässe zu stehlen.
Die Dorfbewohner gehören zum Volk der Afar, über deren wilde Grausamkeit unsere Helden schon Schreckliches gehört haben. Im Gegensatz zu diesen Gerüchten erweisen sich die Afar jedoch als ausgesprochen gastfreundlich. Sie hatten beim Anblick der Lokomotive schon Hoffnung geschöpft, dass der Minenbetrieb wieder aufgenommen worden sein könnte, was Arbeit und Brot bedeutet hätte. Die Gruppe muß diese Hoffnung zwar enttäuschen, was der Gastfreundschaft jedoch keinen Abbruch tut.
Zwei Dorfbewohner, die bei der Ausgrabungsstätte gearbeitet haben, bieten sich sogar als Führer an. Sie raten jedoch ab, zur Ausgrabungsstätte zu gehen. Eine Gruppe von Afar hat sich dort angesiedelt, deren Verhalten ihnen seltsam vorkommt; sie sind sesshaft geworden und werben sogar Mitglieder anderer Stämme ab, um ihre Zahl noch zu vergrößern.
Eine ältere Frau namens Muhoho bittet um Hilfe, weil ihre Tochter krank ist. Jack schaut sich das Kind – ein zwolfjähriges Mädchen – an und entdeckt dabei am Türbalken der Hütte dasselbe Augen-Symbol, das er schon auf dem Briefumschlag in Jeromes Sachen gefunden hatte. Außerdem fällt ihm auf, dass sie und Jerome vertraut miteinander sind, obwohl sie das zu verbergen versuchen und insbesondere Jerome behauptet hat, er sei noch nie hier gewesen. Da Jack noch am wenigsten erschöpft ist, fällt ihm auch die Aufgabe zu, zur Lok zurückzukehren und Maureen herzuholen, die dem kranken Mädchen mit Penicillin leicht helfen kann. Daraufhin wird die Gruppe spontan zum Abendessen eingeladen.
Unsere Helden hören sich die Geschichten über Acuna und Ayers an, erfahren aber nichts wirklich Neues. Maureen fragt speziell nach dem Auge über dem Türbalken, welches sie als „Schutzzeichen“ bezeichnet. Sie liefert sich mit der alten Frau ein kurzes Frage-Antwort-Spiel, bei dem jeder versucht, die wahren Absichten des anderen zu ergründen, und schließlich ist das Eis gebrochen. Sowohl Jerome als auch Muhoho (die übrigens akzentfreies Englisch spricht) gehören zu einem alten Orden, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Böse zu bekämpfen – genau wie unsere Helden. So ist die Gruppe an diesem entlegenen Ort auf unerwartete Verbündete gestoßen.

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Immer noch in der Wüste...
Es ist zu heiß und die Luft scheint kaum Sauerstoff zu enthalten...

Nachdem wir herausgefunden haben, dass unser Heizer Jerôme uns nicht umbringen will, sondern mit guter Absicht handelt, wagen wir es den Weg zur Ausgrabungsstätte fortzusetzen. Offenbar kennt er Ayers noch aus der Zeit der Ausgrabungen von 1925 und er berichtet von schrecklichen Geschehnissen aus der Zeit:
Auch Ayers hat einen dieser grässlichen Münder auf seinem Bauch, die offenbar nie wieder zu entfernen sind und ihren Ursprung in den Ritualen des furchtbaren Kultes haben, dessen Spuren wir nun schon viel zu lange folgen und der auch in unseren Reihen schon unauslöschliche Spuren hinterlassen hat. Er ist einer der drei verbliebenen Wächter, die weiteres Grauen dieser Götzenanbetung zu verhindern versuchen.

Also führt uns unsere Suche nun nach Iron Point, der damaligen Ausgrabungsstätte des alten Tempels. Ausgerüstet mit Dynamit und den nötigen Werkzeugen kämpfen wir uns durch die erbarmungslose Salzwüste.

Offenbar werden wir mit einigem Abstand von einem Mann auf einem Kamel verfolgt, der – so verrät der Blick durch das Fernglas – stark vernarbt ist und dem einige Finger fehlen. Da er sich nicht nähert, beobachten wir ihn nur und setzen unseren Weg zügig fort und gönnen uns nur eine kurze Rast um etwas zu essen.
Die Hitze scheint mir mehr zu schaffen zu machen, als ich es wahr haben möchte, denn offenbar bin ich gestolpert und habe mich an der Hand verletzt ohne es zu merken. Die anderen sehen mich so seltsam an…

Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir die Ausgrabungsstätte…oder vielmehr das, was davon übrig geblieben ist: Eine Explosion hat vor langer Zeit das Lager in alle Winde geschleudert und zurück blieb ein mit blubberndem Schlamm gefüllter Krater. Dennoch gelingt es uns mit dem glücklicherweise mitgenommenen Dynamit den Eingang des Tempels ein Stück frei zu sprengen und können danach eine Öffnung graben, durch die Robert in den alten Tempel hinuntersteigen kann.
Doch bevor er sich auch nur eine Sekunde an die Dunkelheit gewöhnen kann, wird er von etwas am Bein gepackt und in die finstere Tiefe gezogen. Ohne Zögern stürzen Mr Carlisle und ich uns hinterher und folgen der Schleifspur mit unseren Taschenlampen bis zu einem sich öffnenden Raum, in dem sich uns ein verstörendes Bild zeigt:
Eine gallertartige Masse, die wie eine Mischung aus einem Truthahn und einer Amöbe aussieht, hält Robert mit einem seiner vielen Tentakel umklammert. Uns stockt der Atem. Zum Glück behält Mr Carlisle die Nerven und schießt auf den widerlichen Fangarm und der so befreite Robert rennt panisch ins Freie. Im Licht, das durch einen Schacht an der Decke fällt, können wir in der Mitte des Raumes eine Vertiefung erkennen in der sich eine Statue in Form eines riesigen verzerrten Mundes befindet, der wiederum den Zugang zu einem tiefen Schacht darstellt.
Wir haben kaum die Umgebung wahrgenommen, als ein rasender Robert mit einem Beil an uns vorbei stürmt und das Blob-Wesen in Stücke hackt. Verstörender Weise bleibt zunächst ein Löwen-Schädel von der Gestalt zurück – doch auch dieser wird von Robert schließlich zertrümmert…

Nachdem wir einen Augenblick durchgeatmet haben, kriechen wir zusammen mit Jerôme hinunter zu diesem unheiligen Ort und dokumentieren alles vorgefundene mit der Kamera.

Zur gleichen Zeit spielt sich an der Oberfläche bereits ein neues Drama ab:
Der vernarbte Stammesmann, der uns seit einiger Zeit verfolgte, nähert sich unserem Lager und attackiert Robert indem er versucht ihm in die Hand zu beißen. Während des daraus resultierenden Kampfes zwischen Robert und dem Vernarbten wird letzterer schließlich von einem unserer Führer erschossen. Von den Schüssen nach draußen gelockt, untersuchen wir die spärliche Kleidung des Mannes, können aber nichts finden, dass uns über seine Herkunft und seine genauen Absichten Auskunft gibt.

Also untersuchen wir die Umgebung des Tempels und finden auf einem kleinen Hügel die Öffnung des Schachts über der Tempel-Statue, deren Rand mit scharfkantigen Glasscherben verziert ist. Am Zugang des Tempels findet sich oberhalb der zerfallenen Türe ein Loch im Stein und uns fällt auf, dass der von uns gefundene Stein mit dem Augensymbol genau in diese Aussparung passt. Nach kurzem Zögern setzen wir unser Fundstück dort ein, aber müssen mit einer Mischung aus Erleichterung und Enttäuschung feststellen, dass nichts geschieht.

Nach diesen Ereignissen haben wir nun eine Rast verdient und wir beschließen nach einer kurzen Zeit der Erholung unsere Suche nun auf Ayers Person zu konzentrieren. Ich bin mir inzwischen nicht mehr so sicher, ob ich diesem „Menschen“ überhaupt noch begegnen will….

Aber – natürlich – setzen wir in der Abenddämmerung unsere Suche nach Ayers fort und können ihn auch dank Roberts aufmerksamen Augen aufspüren. Schließlich steht uns der Mann gegenüber, dessen Geschichte wir nun schon seit einiger Zeit auf der Spur sind und dessen Anblick ein weiteres Bild sein wird, dass uns in unseren Albträumen verfolgt:

Mitten auf seinem nackten Bauch klafft ein abstoßender, versteinerter Mund…

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Alter! Malta!
Between a rock and a hard place

Unsere Heldentruppe landet auf Malta und begibt sich dort in ein mondänes Hotel am Platze.

Zur Erinnerung: Hergekommen ist die Gruppe aufgrund der Korrespondenz zwischen Samson Trammel und Montgomery Donovan. Donovan erklärt, dass ein potentes/mächtiges Opfer die Nektarproduktion stark verbessert.

Home Sweet Home

Beim lokalen Postamt erhalten Elmer Smith und Maureen Miller Briefe aus der Heimat. Die Nachrichten sind beunruhigend. Elmers Schwester Mae besucht jetzt einen neuen Arzt, der ihr offenbar Nektar verabreicht. Elmer informiert seinen Kumpel von der Polizei, Bill O’Malley, dass er ein Auge auf Mae haben soll.

Maureens alter Mentor Dan Draper berichtet davon, dass er von Asiaten verfolgt wird. Maureen rät ihm, vorsichtig zu agieren und auf sich auf zu passen.

Paging Mr. Donovan

Nachdem sie das Hotel bezogen haben, werden Informationen bezüglich Mr. Donovan angestellt. Er ist Spender bei der lokalen Oper. Seine Frau Portia ist vor ca. 3 Monaten gestorben. Etwa zur selben Zeit berichtet Donovan von einer verbesserten Nektarproduktion durch ein potentes Opfer – bestimmt kein Zufall!
Die Gruppe findet nach etwas Recherche die Adresse von Mr. Donovans Privathaus heraus, sowie dass ihm ein Lagerhaus im Hafen gehört. Außerdem ist er Eigner der Yacht “Elegance”, die in der Bucht vor seinem Haus vor Anker liegt.

Danach wird eine Weile festgestellt, dass auch Mata Piazzas hat, so wie Venedig bei Indiana Jones. Relevant? Nein. Aber interessant, oder etwas nicht?

Lookie lookie Lagerhaus

Es wird beschlossen, das Lagerhaus unter die Lupe zu nehmen. Es stellt sich heraus, dass es sich dabei um eine gut bewachte Festung handelt. Zwei Wachen auf dem Dach, Patroullien auf dem Gelände sowie eine zwei Meter hohe Mauer samt Stacheldraht machen eine Untersuchung des Innenraums erst einmal unmöglich. Die Seite von der See mit einem Schiffsanleger ist zwar offen, jedoch durch mehrere Wachposten gesichert. Selbstverständlich sind alle bewaffnet.

Das Privathaus

Von einer Piazza aus wird das Haus von Mr. Donovan unauffällig in Augenschein genommen. Es handelt sich um ein großes Haus aus dem 17. Jahrhundert. Alle Fenster, bis auf eines im dritten Stock, sind mit Holzläden gesichert. Aus diesem offenen Fenster blickt ca. alle10 bis 15 Minuten jemand mit einem Fernglas hinaus, in Richtung Yacht.
Es gibt im Wesentlichen nur zwei Eingänge: Die Garage, die im hinteren Teil des Hauses integriert ist. Sie ist jedoch auch verschlossen. Und natürlich den Vordereingang.
Etwas scheint jedoch seltsam an dem Haus zu sein: An jeder Ecke des Daches sind Gargylen angebracht. Dies ist absolut untypisch für Häuser dieser Art. Was hat das wohl zu bedeuten?
So gegen 8 Uhr kommt Montgomery Donovan mit drei Begleitern zum Haus. Diese sind breitschultrig, offensichtlich bewaffnet und wirken so als wenn man Gorlillas in einen Anzug gesteckt hätte.

You don’t know Yacht

Ein Abstecher in den Yachthafen zeigt, dass die “Elegance” nicht den Privatanleger nutzt, der Mr. Donovan gehört. Stattdessen ankert sie in der Mitte der Bucht.

Pläne für nächste Sitzung:
Elmer beschattet Montgomery Donovan auf seiner Tagesroutine.
Robert York und Leonard Carlisle wollen des Nächstens aufs Boot schwimmen und sich dort umsehen.

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