Eternal Lies

Cthulhu die 3te

Gleich am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg nach Long Beach/ Los Angeles.
Der Flug nahm den ganzen Tag in Anspruch und verlief ohne Zwischenfälle. Da wir durch die Ankunft am Abend nichts weiter unternehmen konnten, nahmen wir uns ein Hotel in Flughafennähe und berieten über dem Dinner die weitere Vorgehensweise.

Mit dem Mietwagen ging es dann am frühen Morgen zur First Bank of Long Beach. Dort angekommen sahen wir zu unserer großen Enttäuschung, dass das Gebäude total heruntergekommen und offensichtlich seit Jahren verlassen war.

Eine Nachfrage beim Postamt die Straße herunter ergab, dass die Bank pleite gegangen war und wir wurden an die Federal Depot Insurance Cooperation verwiesen. Dort würde man uns sicher sagen können, was mit den Sachen aus den Schließfächern passiert ist.

Natürlich befand sich die FDIC am anderen Ende der Stadt. Dank der im Foyer angebrachten Tafel, war es nicht schwer, den für unser Anliegen zuständigen Beamten zu finden. Der freundlich schwitzende Herr war zunächst wenig hilfreich, aber die von Leonard angebotene Aufwandsentschädigung verschaffte uns die nötigen Informantionen. Der Inhalt der Schließfächer wurde in einem Lagerhaus in Long Beach aufbewahrt und dank der Großzügigkeit von Leonard brauchten wir weder einen Antrag auszufüllen, noch Wochen zu warten. Ein Anruf beim Lagerhausverwalter genügte und wir konnten noch am gleichen Tag den Inhalt des Schließfaches in Augenschein nehmen.

In der Schatulle die uns Mr. Bossman (sic!) übergab, befand sich ein Buch und ein Umschlag voller Fotos, die – wie ein kurzer Blick ergab – offensichtlich während einer höchst abscheulichen Orgie aufgenommen worden waren.

Wir verabschiedeten uns zügig von Mr. Bossman und zogen uns ins Hotel zurück um das Buch und die Fotos genauer zu untersuchen.

Auf den Fotos war, neben ausgesprochen widerwärtigen Dingen, auch immer wieder Edgar Job (der Okkultist aus der Irrenanstalt) zu sehen. Es fiel weiterhin auf, dass auf jedem Foto ein Latino im Bild war, den wir als Echavarria identifizierten. Zu guter Letzt erkannte Elmer den Schauspieler Richard Spend auf einem Foto.

Das Buch gab leider nicht soviel her, da der Inhalt codiert war. Wie gut, dass sich Maureen mit solchen Dingen auskennt und sich umghend daran machte, den Inhalt zu entschlüsseln. Oh, und es befand sich ein Notizzettel im Buch, auf dem “Echavarria= black” und “Buchwald= Towncar” stand.

Der Rest der Truppe machte sich auf, etwas über das Haus, Richard Spend, Echavarria und nicht zuletzt George Avery herauszufinden.
Ein Besuch bei der UCLA, an der Mr Avery nach Angaben von Jobs Mathematik gelehrt haben soll, ergab, dass dort nie ein Professor dieses Namens gelehrt hat. So verlief diese Spur ins Leere.

Richard Spend war gemäß der Todesanzeige vom 13.08.1924 bei einem Massaker auf der Farm (ja genau, die Farm mit der Scheune) uns Leben gekommen war. Weitere Recherchen führten zu einem kurzen Artikel über das Massaker, von dem niemand genau zu wissen schien, was dort wirklich vorgefallen war.

Einige Studen später kehrten wir in das Hotel zurück. Maureen war es gelungen einen großteil des Buches zu entschlüsseln, aber da sich leide keiner mit Buchhaltung auskannte blieb der Inhalt trotzdem wenig aufschlussreich.

Um in der Sache endlich weiter voranzukommen, wurde beschlossen als nächstes die Reporter und die Polizisten, die mit dem Massaker zu tun hatten, herauszufinden und zu befragen.

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Ergänzung mit weiteren möglichen Spuren:
- Richard Spends einzige Angehörige ist seine Schwester Yolanda Spenzel.
- Ein Zeitungsartikel über Echavarrias legendäre Parties weist darauf hin, dass neben Richard Spend und zwei weiteren No-Name-Schaupielern die damals unbekannte Olivia Clarendon dort zu Gast war. Clarendon ist heute einer der gößten Stars in Hollywood.

Cthulhu die 3te
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